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Pupils help at WUBC as ball kids

„Volunteers sind das Rückgrat der Studi-WM“

Die heimlichen Helden der Studierenden-Weltmeisterschaft Beachvolleyball (WUBC) sind die Volunteers. Insgesamt arbeiten auf dem Gelände 102 Freiwillige und rund 300 Ballkinder.

Auf dem Centercourt findet gerade das Spiel der US-amerikanischen Frauen gegen die Japanerinnen statt. Die Sonne strahlt vom Himmel, aus den Lautsprechern dröhnen die Bässe. Passend zur Musik animiert der DJ die gut gelaunten Fans, die Mannschaften lautstark zu unterstützen. Die Japanerinnen Asami Shiba und Satono Ishitsubo treffen auf Claire Coppola und Kristen Nuss aus den USA. Den ersten Satz entscheiden die Amerikanerinnen mit 21:15 für sich.

In der Satzpause schlägt die Stunde von Kevin Galkow. Der 14-Jährige schnappt sich einen Rechen. „Ich kehre während der Pausen immer die Linien vom Sand frei, und schaue, dass der Platz nicht zu uneben wird“, erklärt Galkow. Der Schüler und seine Klasse sind während der gesamten Veranstaltungswoche bei der WUBC als Volunteers tätig. Sie arbeiten beispielsweise auf den Courts als Linienrichter oder als Ballkinder, bei der Essensausgabe, am Informationsstand, sie begleiten die Delegationen und haben das Gelände mit aufgebaut.

„By students for students“ – so lautet das Motto der WUBC. „Wir haben die Volunteers gemäß ihrer Erfahrungen und Kompetenzen für die unterschiedlichsten Aufgaben eingeteilt“, berichtet Franziska McKay, die Veranstaltungsmanagerin. „Die Volunteers sind das Rückgrat der Studi-WM.“

Mit Beginn des zweiten Satzes treten die Ballkinder wieder in Aktion. Der zehnjährige Collins Iedukapye und der elfjährige Zaka Elkajioui schnappen sich einen Ball und besetzen ihre Position neben dem Feld. „Es gibt genaue Anweisungen, wie sich die Ballkinder zu verhalten haben. Wir sollen beispielsweise maximal einen Ball in der Hand halten und die Bälle nicht über den Platz werfen“, sagt Elkajioui. Obwohl es ihr erster Tag bei der WUBC ist, erledigen sie ihre Aufgabe mit Bravour, Engagement und viel Freude.Am Center Court halten die Japanerinnen – auch dank der lautstarken Unterstützung des japanischen Herrenteams und der Betreuer – gegen die USA im zweiten Satz die Spannung hoch. 10:11 zeigt die Anzeigetafel. Ricardo Zanaboni steht zu diesem Zeitpunkt im Catering-Zelt. Er und die weiteren Küchen-Volunteers kümmern sich um die Verpflegung. Ob Obst, Joghurt, Fitness-Riegel, Wasser oder Tee – Zanaboni hat alles im Blick. „Natürlich ist das viel Arbeit. Aber ein Teil der Veranstaltung zu sein, bringt mir Spaß und die lockere Atmosphäre gefällt mir“, erzählt der 16-Jährige.„Die Leistung der Volunteers ist überwältigend. Es ist toll, wie motiviert sie alle zur Sache gehen“, sagt McKay und strahlt.Das Spiel der USA gegen Japan auf dem Center Court geht dem Ende entgegen. Die Amerikanerinnen können ihren zwischenzeitlichen Rückstand noch drehen. Sie gewinnen auch den zweiten Satz mit 20:15 und ziehen in die dritte Runde ein. Doch nicht nur die Spielerinnen sind gut gelaunt und mit ihrer Leistung zufrieden. Auch die Volunteers können stolz auf sich sein. Sie überzeugen durch ihre freundliche Art, ihre Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft und leisten so einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der WUBC.

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