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Team Spanien - Belén Carro and Paula Soria

¡Vamos al final!

Die Kandidaten und Kandidatinnen für das Finale am Freitag stehen fest! Mit den Spanierinnen Paula Soria und Belén Carro und den kanadischen Zwillingen Megan und Nicole McNamara können sich die Zuschauer auf ein spannendes Damen-Finale am letzten Spieltag freuen. Im Halbfinale haben sich außerdem zwei deutsche Herren-Teams durchgesetzt – die Zwillinge Bennet und David Poniewaz und Dan John mit Eric Stadie

Im ersten Halbfinale der Damen lieferten sich die Spanierinnen Paula Soria und Belén Carro mit den Amerikanerinnen Emily Sonny und Torrey Van Winden einen spannenden, ersten Satz, den die Spanierinnen erst mit 29:27 für sich entscheiden konnten. Im zweiten Satz dominierten die Spanierinnen allerdings deutlich und holten sich verdient den Einzug ins Finale (29:27, 21:13). „Im ersten Satz waren die Amerikanerinnen wirklich stark. Im Zweiten konnten wir unsere Angaben auf die Spielerin am Netz, Torrey Van Winden, verbessern“, erklärte Carro nach dem Spiel.

Auch das zweite Damen-Halbfinale war ein wahres Nervenspiel. Die Schweizerinnen Zoé Vergé-Dépré und Esmée Böbner und die kanadischen Zwillinge Megan und Nicole McNamara schenkten sich besonders im ersten Satz keinen Punkt. Erst im Tie-Break fiel die Entscheidung für das kanadische Zwillingsteam (28:26, 16:21, 9:15). „Wir haben uns darin bekräftigt, ruhig und kraftvoll zu bleiben und uns anzufeuern. Bei so knappen Spielen kommt es auf diese Faktoren an – nur so gewinnt man am Ende“, sagte Nicole McNamara.

Nach dem sensationellen Sieg von John/Stadie im Viertelfinale gegen die Niederländer Ruben Penninga und Tom van Steenis am Vormittag (16:21, 21:16, 16:14), fiel auch im Halbfinale die Entscheidung erst im dritten Satz. „Wir wollten auf Friedl servieren und ihn unter Druck setzen. Das hat im ersten Satz sehr gut geklappt, im zweiten dann leider nicht“, erklärt John die Strategie. Entsprechend ging der zweiten Satz an die im bisherigen WUBC-Verlauf ungeschlagenen Österreicher (21:17). Der dritte Satz war ausgeglichen – bis Deutschland beim Stand von 9:10 aufdrehte und mit sechs Punkten in Folge das Spiel für sich entschied. „Das Tie Break war insgesamt ausgeglichen. Am Ende haben wir unsere Taktik umgestellt. Ich habe als Blocker diagonal angetäuscht und Longline gespielt. Mit Erics starker Abwehr sicherten wir uns den Finaleinzug“, fasste John das furiose Finish zusammen.

Die Poniewaz-Zwillinge gingen nach ihrem starken Auftritt im Viertelfinale gegen die Franzosen Olivier Barthelemy und Romain Di Giantommaso (21:19, 21:18) als Favoriten in ihr Halbfinale. Gegen die Schweizer ließen sie von Anfang an wenig Zweifel an ihrer Rolle aufkommen und gewannen deutlich nach zwei Sätzen (21:17, 21:13). Fehlende Abstimmung der Schweizer und ein starkes Blockspiel der Deutschen führte zu klaren Satzgewinnen. „Die Schweizer sind dafür bekannt, gut zu verteidigen. Aber wir haben viel Longline gespielt und das hat gut geklappt“, freute sich David Poniewaz. Die lautstarke Unterstützung der Fans begeisterte Poniewaz: „Ihr seid einfach der Wahnsinn. Die Stimmung ist überragend.“

Am Vormittag verpassten die Spanier Oscar Jimenez und Hugo Rojas das Halbfinale knapp. Im Tie-Break konnten sich schließlich die Österreicher Friedl und Trummer durchsetzen (18:21, 21:16, 9:15). Auch den Australiern Paul Burnett und Maximilian Guehrer bleiben nach der dritten Runde nur noch die Platzierungsspiele. Sie verloren in zwei Sätzen gegen die starken Schweizer Breer und Haussener (21:17, 24:22).

Bei den Damen mussten sich die Niederländerinnen Katja Stam und Pleun Ypma gegen die Amerikanerinnen Emily Sonny und Torrey Van Winden geschlagen geben (21:17, 21:08). In einem spannenden Match verabschiedete sich zudem die zweite Mannschaft der Amerikanerinnen, Claire Coppola und Kristen Nuss, von ihrer Medaillenhoffnung (17:21, 21:18, 15:13).

Am morgigen Tag eröffnen um 15:00 Uhr die Damen die Finalrunde am Center Court. Nach einem erfolgreichen Turnier stehen die kanadischen McNamara-Zwillinge und die Spanierinnen Soria und Carro im Damen-Finale. Zuvor finden noch die Spiele um die Plätze drei bis acht sowohl im Herren- als auch im Damenturnier statt.

Die Entscheidung bei den Männern fällt im Anschluss um 16:00 Uhr. Eines ist allerdings schon sicher: sowohl Silber, als auch Gold wird an Deutschland gehen. Die Frage ist nur noch: holen sich die Zwillinge Bennet und David Poniewaz oder John/Stadie die Goldmedaille?

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