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Alle deutschen Teams erreichen KO-Phase

Erfolgreiche Gruppenphase für die deutschen Mannschaften. Bei der 9. FISU Studierenden-WM Beachvolleyball (WUBC) in München zogen alle vier Teams in die KO-Runde ein.

Nach zwei Siegen am ersten Spieltag bestätigten die beiden Brüder David und Bennet Poniewaz auf der Beachvolleyballanlage der Technischen Universität München (TUM) ihre Form. Im Gruppenfinale bezwangen die beiden Kieler die bis dahin ungeschlagenen Spanier Hugo Rojas und Oscar Jiménez mit 2:1 Sätzen (14:21, 21:16, 15:12). Damit qualifizierten sie sich direkt für die Achtelfinalspiele am Mittwoch.

Im zweiten Spiel mit deutscher Beteiligung trafen Dan John (Tübingen) und Eric Stadie (Berlin) auf die Schweizer U20-Vize-Europameister Florian Breer und Yves Haussener. Die nur 1,80 Meter großen Defensiv-Spezialisten aus der Schweiz setzten sich in beiden Sätzen gegen die Deutschen durch (21:16, 21:17). „Wir hatten uns etwas anderes vorgenommen“, so Stadie. Breer/Haussener verwiesen die Deutschen auf Platz zwei der Gruppe – und damit in die Zwischenrunde. „Hier wollen wir unsere Gegner noch ein bisschen ärgern“, kündigt Stadie an. Das taten sie dann auch. Mit dem deutlichen Sieg gegen die Ukrainer Dmytro Loitarenko und Serhii Stasenko (21:13, 21:14) zieht auch das zweite deutsche Herrenteam ins Achtelfinale ein.

Das Damen-Duo Lisa-Sophie Kotzan (Berlin) und Julika Hoffmann (Ludwigsburg) konnte sich nach leichten Einstiegsschwierigkeiten ebenfalls in die Zwischenrunde vorkämpfen. Die Kontrahentinnen aus Lettland, Alise Pastare und Ruta Treija, zeigten sich zu Anfang stark und entschieden den ersten Satz mit 12:21 für sich. In den Sätzen zwei und drei kamen die deutschen Damen jedoch zurück (21:12, 15:9), drehten das Spiel und holten sich am Ende den verdienten Sieg. Im Spiel der Zwischenrunde gegen Asami Shiba und Satono Ishitsubo aus Japan blieb der Erfolg dann jedoch aus. Die Deutschen mussten sich mit einem Sieg der Gegner (21:14, 21:17) geschlagen geben.

Mit einer Hiobsbotschaft endete der Tag für Leonie Klinke (Stuttgart) und Leonie Körtzinger (Hamburg). Noch am Morgen war dem Team in letzter Sekunde die Qualifikation für die Zwischenrunde als Gruppen-Dritte gelungen. In der finalen Vorrunden-Partie gegen Marta Duda und Marta Lodej aus Polen konnten sie das Ausscheiden knapp verhindern und siegten mit 2:1 Sätzen (21:12, 18:21, 15:13). Leider hielt die Freude nicht lange. Verletzungsbedingt musste sich das Team Körtzinger/Klinke aus dem Wettkampf verabschieden.

„Unser Team Klinke/Körtzinger musste leider aufgrund einer Verletzung von Leonie Klinke aufgeben. Wir vermuten aktuell, dass es sich um eine Zerrung oder einen Muskelfaserriss handelt. Näheres wird morgen ein Orthopäde feststellen. Ob und inwiefern ein Start bei der U22-Europameisterschaft in Riga davon beeinflusst wird, können wir derzeit noch nicht einschätzen“, erklärt David Storek, der Leiter der deutschen Delegation. Das Aus von Leonie Klinke sei bitter, „sie hat gut gespielt“, so der Bundestrainer.

Die Zwischenrunde ist nun beendet. Mit den Poniewaz-Brüdern und John/Stadie spielen zwei deutsche Teams noch im Kampf um den Titel. U23-Bundestrainer Ahmann bilanziert: „Ich hoffe, dass die beiden Herren-Teams an ihre Leistung anknüpfen. Es kommen machbare Gegner auf sie zu.“  Die etwas größeren Chancen sieht er bei den Poniewaz-Zwillingen, da „dieses Team besser eingespielt ist“.

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