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Strahlende Medaillengewinnerinnen und -gewinner

Studierenden-Weltmeisterschaft Beachvolleyball in München feierlich beendet

Am Freitag fanden auf dem voll besetzten Center Court vor 1.500 Zuschauern die Platzierungs- und Finalspiele der Studierenden-Weltmeisterschaft Beachvolleyball (WUBC) statt. Mit der feierlichen Abschlussfeier ging die WUBC danach zu Ende.

Spannungsgeladene Finalspiele

Im Spiel um Platz drei sicherten sich die US-Amerikanerinnen Emily Sonny und Torrey Van Winden die Medaille gegen das Schweizer Team Zoé Vergé-Dépré und Esmée Böbner (21:19, 21:16). Bei den Herren setzten sich die Schweizer Florian Breer und Yves Haussener gegen die Österreicher Felix Friedl und Maximilian Trummer durch (19:21, 19:21, 9:15).

Mit Spannung wurde die Finalbegegnung der beiden deutschen Herrenteams erwartet. Eric Stadie und Dan John konnten sich gegen die Zwillinge Bennet und David Poniewaz den Titel sichern (21:17, 21:19). Bei den Damen triumphierten Megan und Nicole McNamarra. Die kanadischen Zwillings-Schwestern besiegten die Spanierinnen Belén Carro und Paula Soria (21:14, 21:18, 15:10).

„Die Studi-WM Beachvolleyball in München war ein perfekt organisiertes Turnier. Es hat riesigen Spaß gemacht, hier im Olympiapark vor diesem Wahnsinns-Publikum zu spielen. In sportlicher Hinsicht konnten wir viel dazulernen. Dass wir dann Gold gewinnen konnten, ist einfach der Hammer“, bilanziert Eric Stadie die WUBC.

Hochrangige nationale und internationale Gäste besuchen die WUBC

Zahlreiche prominente Gäste aus Sport und Politik ließen sich die WUBC nicht entgehen. Zu Gast in München waren unter anderem der erste FISU-Vizepräsident Leonz Eder und FISU-Vizepräsident Luciano Cabral, der Technische Delegierte des Internationalen Volleyball-Verbands (FIVB), Dirk Decher, sowie die OK-Präsidentin Dr. Verena Burk. Gemeinsam mit Stephan Mayer, dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, Prof. Dr. Gerhard Müller, dem Vize-Präsident der Technischen Universität München (TUM), dem TUM-Kanzler Albert Berger und Beatrix Zurek, Referatsleiterin Bildung und Sport der Landeshauptstadt München, genossen sie bei strahlendem Sonnenschein am Freitagmittag die Final-Spiele auf der VIP-Tribüne.

Festliche Abschlussfeier

Nach der Siegerehrung hieß es Abschied nehmen. FISU-Vizepräsident Cabral bedankte sich bei den zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern. „Ihr wart fantastisch: Immer freundlich, hattet stets ein Lächeln im Gesicht und enorm kompetent“, so Cabral. Er wandte sich an die Aktiven: „Heute seid Ihr Stars – morgen werdet Ihr Führungspersönlichkeiten sein!“ Dr. Verena Burk, die Präsidentin des Organisationskomitees, knüpfte daran an. „Wir haben fünf wundervolle Tage im Olympiapark erlebt, mit zahlreichen sportlichen Highlights und zwei fantastischen Finalspielen. Das Turnier war ein exzellentes Beispiel für studentischen Spitzensport. Ich hoffe, dass die Aktiven und Offiziellen von der WUBC viel mitnehmen können. Und zwar nicht nur in sportlicher Hinsicht, sondern auch, dass Deutschland und vor allem München sehr gastfreundlich und multikulturell ist. Wir möchten mit dem Sport den Austausch zwischen den Nationen stärken. Das ist uns hier in München gemeinsam mit unseren Partnern gelungen,“ so Burk.

Nach den Abschlussreden wurde die FISU-Fahne eingezogen und an den Ausrichter der Studierenden-Weltmeisterschaft Beachvolleyball 2020, Malaga, übergeben.

Gelungene Spitzensportveranstaltung

Der adh-Vorstandsvorsitzende Jörg Förster zog eine positive Bilanz zur Veranstaltung: „Der deutsche Hochschulsport hat sich in München sehr leistungsfähig präsentiert. Ich war bereits auf vielen Studierenden-Weltmeisterschaften. Aus meiner Sicht hat München die bisherigen Events in zahlreichen Bereichen getoppt. Die Qualität der Organisation war herausragend, das Wetter bestens und das Gelände im Olympiapark ist natürlich einmalig.“

Hier geht es zu den Bildern des Tages.