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Dan John und Eric Stadie

Deutsche Herren-Teams erreichen souverän Viertelfinale

Das deutsche Herren-Team Dan John/Eric Stadie gewann am Mittwoch das Achtelfinalspiel nach spektakulären zwei Sätzen (21:12, 21:13) gegen die favorisierte Mannschaft aus Polen.

Mateusz Paszkowski/Mateusz Lysikowski spielen schon lange Zeit zusammen und waren bereits auf verschiedenen World Tour Turnieren überaus erfolgreich. Im Gegensatz dazu standen die beiden Deutschen vergangenen Montag das erste Mal gemeinsam auf dem Platz. Trotzdem zeichnete sich das deutsche Team von Anfang an durch viel Sicherheit und blindes Spielverständnis füreinander aus. „Die Polen merkten irgendwann, dass da nichts geht. Das konnte man auch an ihrer Körpersprache sehen“, so der Leiter der deutschen Delegation David Storek. John und Stadie profitierten auch von der Stimmung, die die 300 Fans auf dem Center Court machten.

Auf den weiteren Turnierverlauf blicken die Deutschen zuversichtlich. „Für mich gibt es keinen klaren Turnierfavoriten. Mit einer solchen Leistung können wir mit allen mithalten“, sagte Stadie.

Im zweiten Achtelfinale mit deutscher Beteiligung konnten sich die Zwillinge David und Bennet Poniewaz souverän gegen Pablo Prieto und Ignazio Zavala aus Chile durchsetzen (21:10; 21:12). Auf dem Center Court ließen die beiden Kieler ihren Kontrahenten keine Chance. Damit ziehen beide Herren-Teams der Deutschen in das Viertelfinale ein. Und jetzt? „Wir wollen so weit wie möglich kommen – und am Ende eine Medaille holen“, erklärt Bennet Poniewaz.

Das erste deutsche Damen-Team schied verletzungsbedingt aus dem Turnier aus. Leonie Klinke, die Partnerin von Leonie Körtzinger, erlitt im Spiel gegen Polen eine Zerrung im rechten Oberschenkel. Nach Einschätzung von David Storek wird die 20-jährige Leonie Klinke bis zur U22 Europameisterschaft in Riga (Estland) in zwei Wochen aber wieder einsatzbereit sein.

Das verbleibende deutsche Damen-Team Julika Hoffmann und Lisa-Sophie Kotzan traf am Mittwoch auf beide norwegischen Mannschaften. Am Morgen besiegten sie Johanne Live Fossdal Lunde und Margrethe Skjelbred in drei Sätzen (26:24, 19:21, 15:12). „Es war nicht unser bestes Spiel, aber das, was wir uns vorgenommen hatten, haben wir geschafft. Unser Ziel ist es jetzt, die letzten Spiele hier auch noch zu gewinnen“, sagte Kotzan nach dem Spiel. Auch am Nachmittag gewann das Duo gegen die zweite norwegische Mannschaft (Sunniva Helland-Hansen/Katinka Kahn) mit 2:1 (21:18, 15:21, 12:15).

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